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Smarte Zähler für Solarbetreiber

Smarte Zähler für Solarbetreiber

Stromzähler rücken ins Zentrum der neuen Energiewelt. Mit der zunehmenden Digitalisierung werden sie zur zentralen Schnittstelle zwischen den PV-Betreibern und dem Energiemarkt. Und Smart Meter werden zur Pflicht, denn über 1 Millionen PV-Anlagen müssen in den kommenden Jahren mit intelligenten Messsystemen ausgestattet werden. Aber auch bei großen PV-Anlagen, die einen RLM-Zähler benötigen, ist es sinnvoll, die Angebote zu vergleichen. 

Smart Meter: Wir wollen das Beste draus machen

Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende wurde entschieden, dass PV-Anlagen von 7-100 kWp mit Smart Metern bzw. intelligente Messsystemen ausgestattet werden müssen. Der Messstellenbetrieb wird dadurch teurer und die Lösungen der grundzuständigen Messstellenbetreiber bieten dem einzelnen Betreiber in der Regel keine Vorteile. Diese Zwangsbeglückung können wir nicht verhindern, allerdings können wir kurzfristig versuchen, diese so erträglich wie möglich zu gestalten und damit die Tür in eine neue Energiewelt zu öffnen.

Smart Meter

Fragen und Antworten

Wir sprechen alle vom Smart Meter, obwohl das kein energiewirtschaftlicher Begriff ist. Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende wurde beschlossen, dass zukünftig nur noch digitale Zähler verbaut werden. Diese digitalen Zähler werden korrekterweise als moderne Messeinrichtungen (mME) bezeichnet. Wenn die mME mit einem Kommunikationsmodul, dem Smart Meter Gateway verbunden werden, dann werden diese zum intelligenten Messsystem (iMS) aufgewertet. Der Begriff Smart Meter wird insgesamt uneinheitlich verwendet und bezeichnet einmal die moderne Messeinrichtung und ein andermal das intelligente Messsystem. Für PV-Anlagen über 7 kWp gilt eine Einbaupflicht für intelligente Messsysteme. Wenn wir hier von Smart Meter sprechen, meinen wir damit das intelligente Messsystem. Für Anlagen über 100 kWp gibt es noch keine Smart Meter und hier werden weiterhin kommunikationsfähige RLM-Zähler.

Intelligente Messsysteme (iMS oder auch imSys) sind digitalen Stromzähler, die sich aus einer moderner Messeinrichtungen (mME) und einem Smart Meter Gateway zusammensetzen. Das Gateway ist ein Kommunikationsmodul, das die vor Ort ausgelesenen Daten sicher übermitteln kann. 

Eine der großen Aufgaben des Energiemarktes ist es, Angebot und Nachfrage besser zusammenzubringen. Aktuell wird für PV-Anlagen in der Regel nur einmal pro Jahr der Zählerstand übermittelt. Für die Synchronisierung von Angebot und Nachfrage ist das einfach nicht ausreichend. Hier kommen die Smart Meter mit den 15-Minutenwerten ins Spiel sowie die zukünftige Möglichkeit zur Anlagensteuerung. Natürlich wäre es auch möglich, diese Daten direkt aus dem Wechselrichter auszulesen und durch den Smart-Meter-Rollout wird hier vorhandene Infrastruktur gedoppelt. Der Energiemarkt ist aber ein zu Recht regulierter – teilweise vielleicht überregulierter – Markt. Und in diesem Markt wird das Smart Meter Gateway als zentrales Kommunikationshub eingesetzt.

Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) definiert sogenannte Preisobergrenzen, also den maximalen Betrag, der für den Messstellenbetrieb in Rechnung gestellt werden darf. Die Preisobergrenze liegt für Erzeugungsanlagen kleiner 100 kWp zwischen 100 €/Jahr und 170 €/Jahr brutto. Für Anlagen größer 100 kWp darf ein angemessenes Entgelt verlangt werden. Aktuell spricht alles dafür, dass die grundzuständigen Messstellenbetreiber diese Preisobergrenze ausschöpfen werden. Für Anlagen über 100 kWp erwarten wir Preise in Höhe des aktuellen RLM-Preisniveaus. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber sind nicht an die Preisobergrenzen gebunden und frei in der Preisgestaltung.

Weitere Informationen zu den aktuellen Preisen der Zähler von ComMetering findest Du hier.

In der Regel ist der lokale Verteilnetzbetreiber auch der Messstellenbetreiber.

Einen konkreten Mehrwert bietet unsere Visualisierung, vor allem für all jene, die bislang nicht über so etwas verfügen. Aber ComMetering liefert nicht nur Smart Meter, sondern ComMetering steht für eine Haltung. Wir setzen uns ein für eine erneuerbare und dezentrale Energiewende und sind davon überzeugt, dass die Smart Meter hier eine tragende Rolle einnehmen werden. Wer zu uns wechselt, unterstützt diese Überzeugung und die Energiewende in Solarbetreiberhand.

Der grundzuständige Messstellenbetreiber muss mit ausreichendem Vorlauf darüber informieren, dass ein Smart Meter installiert werden soll. Der Wechsel des Messstellenbetreibers kann dann angestoßen werden und für Bestandsanlagen ist das in jedem Fall ein sehr guter Zeitpunkt. Bei Neuanlagen macht es aus unserer Sicht Sinn, direkt bei der Installation über den Smart Meter nachzudenken.

In unserem Portal werden Live-Daten über die Stromflüsse abgebildet. Je nach Messkonzept werden Verbrauch, Eigenverbrauch, Einspeisung und Erzeugung visualisiert. Die Messkonzepte unterscheiden sich je nach Anlagengröße und Installationszeitpunkt. Für ca. 35 % der PV-Anlagen ist kein Erzeugungszähler vorgeschrieben und hier können wir entsprechend nur Bezug und Einspeisung visualisieren. Wenn wir Erzeugung und Eigenverbrauch zusätzlich visualisieren sollen, dann können wir einen zweiten Zähler installieren.

Hier geht es zur Visualisierung.

Über das Bestellformular auf unserer Homepage kann der Wechsel zu ComMetering angestoßen werden. Nach Bestätigung der Bestellung starten wir den sogenannten Wechselprozess im Messwesen. Im Zuge des Prozesses informieren wir den Verteilnetzbetreiber und den Messstellenbetreiber über den Wechsel. Ein Wechsel vom grundzuständigen hin zum wettbewerblichen Messstellenbetreiber ist jederzeit möglich.

Der Zählerschrank sollte den allgemeinen Anforderungen entsprechen. In unserem Bestellformular sollte ein Bild des Zählerschranks bereitgestellt werden, sodass wir das beurteilen können. Zudem brauchen wir für den Internetzugang einen LAN-Anschluss für den Zähler. Wenn kein Internet zur Verfügung steht, haben wir die Möglichkeit, Messtechnik mit integriertem GSM-Modul zu installieren, der die Kommunikation über Mobilfunk abwickelt. In diesem Fall sollte sichergestellt sein, dass wir Mobilfunkempfang am Zählerschrank haben.

Günstige RLM-Zähler mit Visualisierung

Bei PV-Anlagen über 100 kWp sind sogenannte RLM-Zähler verpflichtend. RLM steht für Registrierende Leistungsmessung. Es handelt sich um Stromzähler, die 15minütige Leistungswerte übermitteln und in der Regel fernsteuerbar sind. Die Preise für RLM-Zähler unterscheiden sich aber teilweise gravierend. In vielen Fällen können wir hier eine günstigere Alternative anbieten.

RLM-Zähler

Fragen und Antworten

Anlagen über 100 kWp befinden sich in der sogenannten regisitrierten Lastgangsmessung (RLM). Anders als bei Standardlastprofilen (SLP) werden hier nicht nur einmal jährlich, sondern alle 15 Minuten Werte übermittelt.

Das Leistungsportfolio der marktüblichen RLM-Zähler unterscheidet sich faktisch nicht, denn die Funktionen sind gesetzlich vorgeschrieben. Gleichwohl unterscheiden sich die aufgerufenen Preise der grundzuständigen Messstellenbetreiber ganz maßgeblich. Die Preise variierenden demnach je nach Region für ein und dasselbe Produkt zwischen rund 200 EUR und über 1.000 EUR im Jahr, wie wir in einer „ComMetering-Kurzanalyse: Aktuelle Preise für RLM-Zähler“ aufgezeigt haben. Das Angebot von ComMetering gehört somit zu den günstigen am Markt.

Nein. PV-Anlagen mit einer Leistung größer als 100 kWp werden vom Rollout erst etwas später betroffen sein. Smart Meter sollen zwar mittelfristig auch bei großen Anlagen die Rundsteuerempfänger für das Einspeisemanagement der Netzbetreiber ersetzen. Dazu müssen allerdings zunächst Schnittstellen am Smart Meter Gateway etabliert und die Marktkommunikation angepasst werden. Bei Anlagen größer als 100 kWp wird der Rollout deshalb vermutlich erst ab 2022 beginnen.

ComMetering bietet auch die RLM-Messung bzw. die entsprechenden Zähler an. Und dies zu preislich günstigen Konditionen an. Dabei sind einige Aspekte individuell zu betrachten (z.B. der Wandlersatz, die Spannungsebene, die Nutzung der Direktvermarktung), sodass zunächst eine Beratung erfolgen muss. Anfragen an info@commetering.de beantworten wir gerne und freuen uns natürlich auch über die entsprechenden Bestellungen.

Bei RLM-Anlagen sind einige Aspekte zu klären. Über das Bestellformular kannst Du die wichtigsten Daten eintragen und dann senden wir Dir gerne ein Angebot oder melden uns mit Rückfragen.

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