Meine Anlage wird erst noch installiert. Kann ComMetering trotzdem den Messstellenbetrieb übernehmen?

Ja, unser Community-Angebot gilt natürlich auch für neu installierte Anlagen: Da viele Netzbetreiber für den Einbau eines neuen Zählers eine Einrichtungsgebühr verlangen, kann der Wechsel sogar sehr sinnvoll sein. Einzig der Zeitpunkt sollte sehr gut gewählt sein und im Idealfall beauftragt Ihr den Wechsel bereits mit einigem Vorlauf zur Installation.

Was ist bei Neuanlagen anders?

Bei neuen PV-Anlagen muss man unterscheiden ob hier der bestehende Einrichtungszähler nur gegen einen Zweirichtungszähler getauscht wird oder ob auch ein Erzeugungszähler installiert werden muss (à Das ist i.d.R. bei Anlagen > 10 kWp erforderlich).

Wenn kein eigener Erzeugungszähler erforderlich ist, dann sind keine zusätzlichen Informationen erforderlich. Hier einfach im Bestellformular „Überschusseinspeisung“ angeben und der Vermerk, dass die Anlage erst noch installiert wird.

Wenn ein neuer Zähler installiert wird dann benötigen wir eine Kopie des Inbetriebsetzungsantrages sowie die Bestätigung, dass der neue Zähler beim VNB im System angelegt ist. Das entsprechende Formular findet Ihr bei uns im Downloadbereich und der Solarteur soll dieses einfach zusammen mit dem Inbetriebsetzungsantrag einreichen. Eine Kopie der Formulares dann einfach per Mail an info@commetering.de senden.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für den Wechsel zu ComMetering?

Der Solarteuer beantragt beim Netzbetreiber ja die Inbetriebnahme der PV-Anlage. Hier kann bereits vermerkt werden, dass ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber mit dem Messstellenbetrieb beauftragt werden soll. Wenn Ihr uns dieses Schreiben über das Bestellformular  zukommen lasst, können wir den WiM Prozess (Wechselprozess im Messwesen) einleiten. Wenn der Vorlauf ausreichend groß ist, dann installieren wir die neue Messtechnik bereits vor Installation der PV und so kann die Anlage direkt mit Installation in Betrieb gehen. Bei geringem Vorlauf kann die PV-Anlage auch am alten Einrichtungszähler in Betrieb genommen werden und anschließend wird die Sicherung ausgeschalten. Wenn unser Zähler dann da ist, erfolgt der Tausch und die Sicherung wird wieder eingeschalten. Wenn wir alle erforderlichen Unterlagen haben, dann reichen und 6 Wochen Vorlauf in der Regel aus.

WAS UNS GANZ WICHTIG IST: Wenn eine Neuanlage zu uns wechselt und der Installationsprozess der Messtechnik länger dauert, dann kann es sein, dass die Anlage fix und fertig ist, aber nicht einspeisen kann, weil unser Zähler noch nicht da ist. Da wir auf die Mitarbeit des VNB angewiesen sind, kann das passieren. Natürlich gibt es auch die Fälle, dass man auf die Zähler des VNB warten muss und wir denken, dass wir hier besser sind. Dennoch ist es uns wichtig auf diesen Punkt hinzuweisen.

Kann ich mit den Zählern von ComMetering die weiche 70% Regel umsetzen?

Unsere Zähler ersetzen nicht die Hutschienenzähler, die zur Umsetzung der weichen 70% Regel erforderlich sind. Die eHZ liefern wir aktuell noch mit offener Frontschnittstelle und hier kann ein S0 Signal abgefragt werden, so dass die Umsetung der weichen 70% Regel technisch machbar ist. Allerdings läuft das nicht immer ganz reibungslos, so dass wir hier die Variante des S0 Zählers auf der Hutschiene empfehlen.